Wenn Systeme wachsen – und Erwartungen ebenso
Die Ausgangssituation war geprägt von einer tief integrierten, über Jahre gewachsenen Architektur. Funktional – aber in Teilen nicht mehr ausreichend flexibel für neue Anforderungen. Gleichzeitig steigen im B2B-Umfeld die Erwartungen deutlich: Intuitive Navigation, personalisierte Inhalte, schnelle Bestellprozesse und konsistente Produktinformationen werden heute vorausgesetzt. Im Zentrum des Relaunches stand daher ein umfassendes Replatforming:
Shopware 6 als modernes Frontend, SAP als führendes ERP-System und ein zentrales PIM-System (Akeneo) als „Single Source of Truth“ für Produktdaten. Diese Systemlandschaft brachte nicht nur technische Komplexität mit sich, sondern stellte auch hohe Anforderungen an die Abstimmung von Strategie, Prozessen und technologischer Umsetzung.
Die Herausforderung lag darin, unterschiedliche Systeme und Anforderungen zu einer konsistenten, leistungsfähigen Plattform zusammenzuführen und dabei sowohl Skalierbarkeit als auch ein überzeugendes Nutzungserlebnis sicherzustellen. Gerade im B2B-Umfeld zeigt sich dabei: Commerce-Funktionalität allein reicht nicht aus – entscheidend ist das Zusammenspiel mit einer klar geführten digitalen Experience. Gleichzeitig wurde das Nutzungserlebnis konsequent in den Mittelpunkt gestellt: ein frisches Design, eine klar strukturierte Navigation, ein teilautomatisierter Registrierungsprozess sowie zahlreiche Optimierungen für B2B-spezifische Anforderungen.
Wie lässt sich diese Komplexität also in ein funktionierendes Gesamtsystem übersetzen?