Mit Employer Branding ist weit mehr als der Ruf des Unternehmens gemeint: Eine Arbeitgebermarke hat Einfluss auf Effizienz, dient als emotionale Visitenkarte und ist ein strategischer Anker für das gesamte Unternehmen. Gerade wenn Fachkräfte knapp sind, ist die Bekanntheit als guter Arbeitgeber für Firmen unerlässlich. Denn Talente suchen sich die besten Unternehmen aus und achten dabei weit weniger auf Urlaubstage, zusätzliche Leistungen oder sogar Gehalt. Stattdessen sind Möglichkeiten zur beruflichen Entfaltung, herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeiten, die Unternehmensziele und die -philosophie sowie die Kolleginnen und Kollegen ausschlaggebende Punkte dafür, wie sehr sich Mitarbeitende emotional mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen. Das zu verstärken und gekonnt nach außen zu kommunizieren, sind Aufgaben einer guten Arbeitgebermarke.
Wofür ein Arbeitgeber steht und wer er sein will, wird in einem Employer Brand Positioning Statement festgehalten. Darin werden alle relevanten Profilthemen in einer emotionalen Aussage dargelegt, die sowohl den Status quo als auch die Zukunft des Unternehmens aufzeigt. Sie dient als Identifikation für Mitarbeitende und potenzielle Angestellte und leitet sich aus der Unique Employment Proposition und dem Cultural Fit her. Das klingt kompliziert, ist bei genauer Betrachtung aber einfach.